Sonntag, 17. Dezember 2017

Frauen-Regionalliga: Wir gewinnen 4:0 gegen Gernsheim 2

In der 3. Runde der Frauen-Regionalliga haben wir Gernsheim 2 überzeugend mit 4:0 geschlagen und sind damit auf den 2. Tabellenplatz vorgerückt - nur noch zwei Brettpunkte hinter Freiburg.
Michelle, Elena, Katrin und Lydia haben alle ihre Spiele gewonnen.
Weiter geht es am 28. Januar 2018 in Eschborn

Sonntag, 10. Dezember 2017

1. Mannschaft: Spiel gegen Marburg fällt wegen Spielabsage unseres Gegners aus

In der 4. Runde der Bezirksoberliga hätten wir eigentlich den SK Marburg IV empfangen, allerdings informierte uns der Gegner um 13:15 Uhr zunächst telefonisch, dass er wegen der Witterungsverhältnisse nicht anreisen könne. Um 14:12 Uhr, also 12 Minuten nach Spielbeginn, hat dann auch der Turnierleiter den Spieltag "freigegeben", so dass wir am 25. März das Spiel nachholen müssen. Für uns ist dies sehr ärgerlich, da mehrere Spieler bereits bei den widrigen Witterungsbedingungen zum Spiellokal gefahren waren.
Die Spielabsage des Gegners ist natürlich grundsätzlich völlig in Ordnung, denn gerade auf Bezirksebene soll sicher niemand sein Leben oder auch "nur" das Auto riskieren, aber sie kam aus unserer Sicht einfach viel zu spät.

Sonntag, 3. Dezember 2017

2. Mannschaft: Leider 1:5-Niederlage gegen Marburg V

Unsere 2. Mannschaft hat am 4. Spieltag in der Bezirksklasse leider mit 1:5 gegen Marburg V verloren. Die beiden Remis holten Jürgen Tollkühn und Christian Schrader an den Brettern 1+2.

Freitag, 24. November 2017

Monatsblitz November: Verlegung des heutigen Monatsblitz auf den 22. Dezember

Eigentlich sollte heute das Monatsblitz November stattfinden, allerdings fehlt uns leider der Turnierleiter / Schiedsrichter, so dass wir das Monatsblitz November auf den 22. Dezember verlegen müssen. Wir bitten um Verständnis.
Der Spielabend findet aber regulär statt.

Bezirksklasse 3. Spieltag: 2. Mannschaft spielt in Wetzlar 3:3 - Aufgrund vielen Ausfällen und Nachrücken von Ersatzspielern ein großer Erfolg

Unsere 2.Mannschaft hat im 3. Spiel bei Tabellenführer Wetzlar 2 unentschieden gespielt. Das 3:3 ist ein sehr großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass wir viele Ausfälle zu verkraften hatten.
So haben wir auf der Hinfahrt im Auto überlegt, dass wir nur an drei Brettern Chancen haben würden zu gewinnen und die restlichen drei Bretter wohl verlieren würden.
Am Ende kam es genau so: Die Ersatzspieler Helmut Ruß, Helmut Zymolka und Roman Wallrabenstein verloren ihre Partien während Jürgen Tollkühn, Elena Wallrabenstein und Udo Wallrabenstein gewinnen konnten.
Wir können mit diesem 3:3 also hoch zufrieden sein und befinden uns nun mit 4:2 Punkten und 10,5: 7,5 Brettpunkten auf dem 4. Platz. Nächstes Spiel ist am 3. Dezember zu Hause gegen Marburg 5.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Verlegung Monatsblitz Oktober auf den 3. November

Wir müssen das Monatsblitz Oktober auf den 3. November verlegen, da wir am 27.10. leider keinen Turnierleiter zur Durchführung haben.
Der reguläre Spielabend findet am 27.10. aber ab 19:00 Uhr statt.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Bezirksklasse: 2. Mannschaft gewinnt 4,5:1,5 und rückt auf den 2. Platz vor - Am 12.11. steigt das Spitzenspiel bei Tabellenführer Wetzlar 2

Unsere 2. Mannschaft hat heute 4,5:1,5 gewonnen und ist damit auf den 2. Platz vorgerückt.
Zunächst war es nach 90 Minuten Udo Wallrabenstein am 2. Brett, der uns 1:0 in Führung brachte.
Als nach gut 2 Stunden Elena Wallrabenstein am 5. Brett dass 2:0 erzielen konnte was der Wettkampf aber noch völlig offen, denn sowohl Manfred Linss als auch Grischa Wiesner standen auf Verlust und bei Christian Schrader und Jürgen Tollkühn war noch alles möglich.
Tatsächlich verlor Manfred Linss dann auch nach 2 Stunden 45 Minuten zum 2:1. Mittlerweile hatte allerdings Christian Schrader am 3. Brett eine Gewinnstellung erreicht, so dass Jürgen Tollkühn am 1. Brett ein Remisangebot annahm - 2,5:1,5 und nachdem Christian Schrader dann nach gut drei Stunden wirklich gewann hatten wir mit 3,5:1,5 den Mannschaftssieg bereits sicher.
Grischa Wiesner's Gegner hätte eigentlich seine Gewinnstellung realisieren können, statt dessen ging er aber weiter auf Bauernfang. Der Einschlag auf a2 brachte im dann auch einen weiteren Mehrbauern, aber seine Dame entfernte sich zu weit vom Königsflügel. Noch hätte er zurück gekonnt, aber er gab weiter Schach und plötzlich sah er sich einer Mattdrohung von Grischa ausgesetzt. übersah diese und wurde von Grischa Matt gesetzt - somit am Ende ein deutliches 4,5:1,5, dass zwischenzeitlich aber wirklich auf der Kippe stand.
Wir sind nun auf den 2. Platz vorgerückt.
Der Spielplan will es, dass wir am 12. November bei Tabellenführer Wetzlar 2 antreten müssen.
Die bietet uns die Chance mit einem Sieg in Wetzlar alleiniger Tabellenführer der Bezirksklasse zu werden.

Frauen-Regionalliga Süd-West: Sieg und Niederlage in der ersten Doppelrunde

Unsere Frauen sind in die Frauen-Regionalliga 2017/18 gestartet.
Nachdem wir zunächst in die Westgruppe eingeteilt worden sind hat uns die Turnierleiterin Hannolore Neumeyer ohne jegliche Rücksprach in die Südwestgruppe versetzt. Die Auslosung war bereits veröffentlicht, aber das hat sie auch nicht weiter interessiert.
Da wir nach interner Absprache die Verlegung aber als eher günstiger für uns eingeschätzt haben haben wir diese akzeptiert, aber der Turnierleiterin eine Beschwerde geschickt und nachgefragt was z.B. wäre wenn wir bereits ein Hotel gebucht hätten.
Nachdem die Turnierleiterin sich 30 Tage in Schweigen gehüllt hat haben wir dann noch einmal nachgefragt, da mittlerweile die nächste Entscheidung über unseren Kopf hinweg uns erreicht hat. Ein Verein, der gemeinsam mit uns im gleichen Raum um 9:00 Uhr eine Doppelrunde spielen sollte hatte die Verlegung des Wettkampfes auf 10:00 Uhr beantragt (unser Kampf sollte um 9:00 Uhr gespielt) werden. Abgesehen davon, dass eine entsprechende Regelung in der Turnierordnung für Einzelrunden vorgesehen ist hatte der Verein auch die Frist aus der Turnierordnung (vier Wochen) nicht eingehalten. Dies interessierte aber alles nicht, denn der nicht fristgemäß gestellte Antrag war bereits genehmigt und wir erhielten die Information hierzu auch nicht von der Turnierleitung, sondern von dem Ausrichterverein der Doppelrunde, der nämlich anmerkte, dass der Raum ab 15:00 Uhr bereits wieder an den nächsten Verein vergeben wäre. Letztlich wurde dann die Verlegung aufgrund "fehlender Realisierbarkeit" rückgängig gemacht und uns mitgeteilt, "Mehr ist dazu nicht zu sagen" sowie: "werden auch keine weiteren Mitteilungen in dieser Sache bearbeitet!"
Nun aber zu den ersten beiden Spielen.
Gegen Freiburg hatten wir leider keine Chance und verloren 0:4 - Freiburg hat auch die 2. Runde 3:1 gewonnen, so dass sicherlich gesagt werden kann, dass Freiburg in der Frauen-Regionalliga der Aufstiegsfavorit Nr. 1 ist.
Gegen den Ausrichter, den SV Riegelsberg, konnten wir dann jedoch 2,5.1,5 gewinnen. Michelle Frank und Lydia Saul gewannen und Katrin Hanka steuerte noch ein Remis bei. Zu erwähnen ist, dass wir an den Brettern 2-4 DWZ-mäßig den Riegelsbergerinnen unterlegen waren und trotzdem 1,5:1,5 Punkte erzielen konnte, so dass Michelle am Spitzenbrett mit ihrem Sieg den Gesamtsieg sicherstellen konnte.

Sonntag, 8. Oktober 2017

3. Mannschaft spielt 2:2 in Gladenbach - Dieses Mal in sehr angenehmer Atmosphäre

Heute hat unsere 3. Mannschaft in Gladenbach gespielt. Wie im ersten Spiel gab es am Ende ein 2:2.
Kurioserweise spielte Helmut Zymolka am 4. Brett gegen den gleichen starken Ersatzspieler gegen den er schon beim Spiel der 2. Mannschaft verloren hatte. Leider verlor Helmut bereits nach knapp einer Stunde. Nach gut 1½ Stunden glich Manfred Linss am 3. Brett zum zwischenzeitlichen 1:1 aus, aber bereits fünf Minuten später verlor Helmut Ruß am 2. Brett zum erneuten Rückstand - 1:2.
Udo Wallrabenstein konnte in der letzten Partie nach fast vier Stunden im Leichtfigurenendspiel mit Springer gegen schlechten Läufer den 2:2 Endstand herstellen.
Wir können mir dem erneuten 2:2 zufrieden sein. Weiter geht es für die 3. Mannschaft erst im Januar, weil wir in der 3. Runde spielfrei sind. Nächstes Spiel unseres Vereins ist am 22. Oktober das Heimspiel der 2. Mannschaft gegen den SC Heuchelheim 2.
Im Gegensatz zu dem Auswärtsspiel der 2. Mannschaft spielten wir heute in sehr angenehmer Atmosphäre - wir traffen den Gladenbacher Mannschaftsführer bereits auf dem Parkplatz und interessanterweise frage er an der Rezeption nach wo denn gespielt werde und tatsächlich spielten wir dann auch in einem anderen Raum als beim letzten Spiel gegen Gladenbach 2.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Bittere 2½:5½-Niederlage beim SK Herborn

Die Bäume wachsen in der Bezirksoberliga nicht in den Himmel und so befinden wir uns nach der 2½:5½-Niederlage beim SK Herborn wieder auf dem Boden der Tatsachen. Mit dem 2½:5½ und dem 5½:2½ gegen Butzbach im 1. Spiel kommen wir nun auf 2:2 Punkte und 8:8 Brettpunkte.
Gleich zu Beginn gab es etwas Aufregung, denn ein Auto mit drei Spielern fehlte noch. Hier hätten wir uns gleich den ersten Punkt einfordern können haben aber im sportlichen Sinne "Gnade vor Recht" ergehen lassen. Was war passiert ?
Der Herborner Spieler am 5. Brett spielte mit den schwarzen Steinen und da sein Gegner nicht anwesend war drückte er die Uhr und ging nach draußen. Ich schaute aus dem Fenster und da unsere Spieler von dort aus nicht zu sehen waren ging ich auch nach draußen um zu sehen ob sie vielleicht irgendwo "herumirrten" und da sah ich das 5. Brett der Herborner mit dem Handy in der Hand auf der Treppe sitzen und auf dem Display befand sich eindeutig eine Schachstellung. Da die Herborner zu Wettkampfbeginn keinen Schiedsrichter benannt hatten besprach ich den Vorfall, nachdem die ersten Partien beendet waren, mit unseren Spielern und wir entschlossen uns Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Natürlich würde der Regelverstoss zum sofortigen Ende der Partie führen, aber entscheidendes Kriterium für uns keinen Protest einzulegen war, dass in der Partie zwar die Uhr lief, aber noch nichts gezogen wurde.
Wir haben den Herbornern nach Wettkampfende dies aber gesagt - der betreffende Spieler war nicht mehr anwesend und m.E. eine sicherlich aufgeregte Diskussion über den Vorfall vermieden.
Nun aber zum Spiel selbst:
Lange war noch alles offen. Nach zwei Stunden stand Achim Brand am 8. Brett und Elena Wallrabenstein am 4. Brett besser, dafür standen Grischa Wiesner am 6. Brett und Udo Wallrabenstein am 3. Brett nach einem vollkommen unnötigen Bauernverlust schlechter.
Grischa konnte seine Partie auch tatsächlich nach fast drei Stunden in den Remishafen steuern, aber Jürgen Tollkühn musste sich kurz später geschlagen geben, also ½:1½ nach drei Stunden.
Leider konnte Elena Wallrabenstein am 4. Brett ihren Vorteil, der sich sogar bis in ein Damenendspiel mit 2 Mehrbauern aufgebaut hatte, am Ende nicht verwerten und kam nicht über ein Remis hinaus. Nach 3¼ Stunden also 1:2 gegen uns.
Als dann kurz vor der Zeitkontrolle Udo Wallrabenstein am 3. und Christian Schrader am 5. Brett ihre Partien verloren und wir somit 1:4 zurücklagen war der Kampf praktisch gelaufen. Zwar stand Achim Brand am 8. Brett mittlerweile klar auf Gewinn, aber Gerald Holzschuh am 1. Brett und Michelle Frank am 2. Brett würden kaum über ein Remis hinauskommen. Gerald Holzschuh konnte dann auch kurz nach der Zeitkontrolle remis vereinbaren, Michelle Frank verlor dann nach knapp 5 Stunden leider und unmittelbar danach gab Achim Brand's Gegner in völlig hoffnungsloser Stellung auf - somit also 2½:5½ und wir haben damit das 5½:2½ aus der 1. Runde gegen Butzbach wieder aufgebraucht.
Auch große Serien gehen zu Ende. Udo Wallrabenstein hatte seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 keine einzige Partie in einem Ligakampf verloren und bis vor dem heutigen Spiel 62,5 Punkte aus insgesamt 65 Partien (60 Siege und 5 Remis) geholt. Heute war es dann soweit und die erste Niederlage war fällig. Hoffen wir, dass bei einer Niederlage alle 65 Spiele bleiben wird.
Weiter geht es für unsere 1. Mannschaft erst wieder am 10. Dezember zu Hause gegen Marburg 4. Das nächste Heimspiel der 2. Mannschaft findet am 22. Oktober gegen Heuchelheim 2 statt und die 3. Mannschaft spielt am 8. Oktober auswärts in Gladenbach.

Sonntag, 17. September 2017

2. Mannschaft startet mit 3:3 gegen Gladenbach 2 in die Saison - Gegner muss noch Nachhilfe in Fairplay nehmen

Heute sind wir mit unserer 2. Mannschaft erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Allerdings war der Empfang durch Gastgeber Gladenbach schon etwas sonderbar. Gespielt wurde im Schloßhotel. Hinter dem Eingang befand sich direkt die Rezeption, aber die war nicht besetzt. Da wir in einer vorhergehenden Spielzeit im Keller des Hotels gespielt hatten sind wir dann dorthin, aber dort waren keine Schachspieler. Nach einem weiteren Irrweg in die falsche Richtung sind wir dann ins Restaurant und dort wies und die Bedienung den Weg in den Konferenzraum. Es war bedingt durch die Suche 14:05 Uhr bei einem regulären Spielbeginn um 14:00 Uhr.
Die Gladenbacher Spieler hatten die Uhren bereits gestartet und zwar pünktlich um 14:00 Uhr. Der Mannschaftsführer begrüßte dann die Gäste bei laufenden Uhren und laß die Aufstellung vor.
Ein Gladenbacher Spieler nahm erst jetzt sein Handy aus der Jacke, schaltete es aus und legte es neben sich.
Bemerkenswert an der Geschichte ist auch noch, dass bei Gladenbach am 6. Brett ein Nationaler Schiedsrichter mitspielte !!!
Wenn man in einem großen Hotel spielt sollte man m.E. schon dafür sorgen, dass der Gast an der Rezeption empfangen wird und nicht im Hotel bei unbesetzter Rezeption umherirrt während die Spieler im Konferenzraum nur die Uhren andrücken anstatt dem Gast behilflich zu sein und z.B. einen Spieler an die Rezeption zu schicken, der den Gegner empfängt.
Wenn man sich dann schon dazu entschließt dem Gegner die Bedenkzeit abzuziehen, dann sollte dies m.E. schon gemäß den FIDE-Regeln erfolgen und die sehen nun einmal vor, dass eine separate Kontrolluhr in Gang gesetzt wird und dem Gast vor Spielbeginn die dort aufgelaufenen Minuten abgezogen werden, jedenfalls ist es ein klarer Regelverstoß die Begrüßung der Gäste und das Vorlesen der Paarungen bei laufenden Schachuhren zu machen.
Das dann so elementare Dinge, wie z.B. wer ist Schiedsrichter ? oder was gehört zum Turnierareal ?, aber auch wo sind die Toiletten ? einfach unerwähnt bleiben, braucht kaum weiter kommentiert zu werden.
Wir haben keinen Protest eingelegt und auch das Ausschalten des Handys bei bereits laufenden Uhren (und gespielten Zügen) akzeptiert, aber nach Spielende den beiden verbliebenen Gladenbachern deutlich unsere Meinung über ihre Gastfreundlichkeit gesagt.

Der Wettkampf an sich aber war spannend und blieb lange im Gleichgewicht.
Bereits nach 40 Minuten stand es 1:1. Roman Wallrabenstein (8 Jahre) hatte seine Partie am 2. Brett verloren, während Grischa Wiesner am 4. Brett gewann. Zu erwähnen bleibt, dass Roman erst am Vormittag kurzfristig eingesprungen ist, da sich ein Spieler am Sonntag morgen leider krank melden musste.
Nach einer Stunde gerieten wir dann durch die Niederlage von Helmut Zymolka am 6. Brett gegen einen sehr starken Ersatzspieler wieder in Rückstand 1:2.
Allerdings stand Udo Wallrabenstein am 3. Brett zu diesem Zeitpunkt bereits klar auf Gewinn, so dass der Kampf weiterhin offen war.
Udo Wallrabenstein gewann seine Partie dann zum 2:2 Ausgleich.
Nach gut 2¼ Stunden konnte dann auch Manfred Linß sein Spiel gewinnen - er hatte lange ausgeglichen gestanden konnte dann aber mit einem Bauernopfer die Partie letztlich für sich entscheiden.
Beim Stand von 3:2 für uns hing nun alles an Jürgen Tollkühn, der leider in Zeitnot gekommen war. Bei nur noch 1 Minute 25 Sekunden für vier Züge fand er im 39. Zug nicht den richtigen Weg um die Partie im Gleichgewicht zu halten und verlor einen Bauern.
Leider spielte er das Turmendspiel nicht konsequent genug und gab somit seinem Gegner die Möglichkeit ihn vor die Wahl zu stellen einen zweiten Bauern zu verlieren oder den Turm tauschen zu müssen. Jürgen entschied sich für das Letztere und kämpfte im Bauernenspiel bis zur letzten Patrone, aber es fehlte im am Ende exakt ein Tempo um den gegnerischen König noch einzusperren, der den Randbauern geschlagen hatte.
Wir fuhren also mit einem 3:3 nach Hause und obwohl am Ende doch ein Sieg möglich gewesen wäre sind wir zufrieden mit dem Unentschieden.
Unsere drei Mannschaften haben somit alle ihr erstes Spiel absolviert und keine hat verloren - bei zwei Aufsteigern und einer neu gemeldeten Mannschaft ist dies sicherlich alles andere als Selbstverständlich !!!
Weiter geht es am 22.10. zu Hause gegen Heuchelheim 2.
Davor spielt aber am 1.10. unsere 1. Mannschaft noch in Herborn und am 8.10. unsere dritte Mannschaft in Gladenach. Hoffen wir, dass die Gladenbacher sich bis dahin unsere heutige Kritik zu Herzen genommen haben.

Samstag, 16. September 2017

Mal was anderes: Wir sind heute mit einer Mannschaft beim Vereinspokalschießen gestartet und haben 343 (von max. 500) Punkten erreicht

Wir sind heute mit einer Mannschaft beim Vereinspokalschießen gestartet und haben 343 (von max. 500) Punkten erreicht. Beste Schützen waren mit jeweils 74 Punkten Helmut Zymolka, Achim Brand und Udo Wallrabenstein.
Das Vereinspokalschießen ist eine jährliche Veranstaltung des Schützenvereins zu der alle Vereine der Großgemeinde Echzell eingeladen werden.
Es war heute ein schöner Tag und wir haben vieles über den Schießsport gelernt.
Was man sagen muss ist, dass der Schützenverein für jeden Schützen eigens ein Mitglied abstellt, dass diesen betreut, ihm alles erklärt und Hilfestellung leistet.
Dies war nicht nur beim Wettkampf so, sondern auch beim Training vor einer Woche.
Vielen Dank an den Schützenverein für die Einladung und die nette Betreuung !!!

Was mir allerdings völlig unverständlich geblieben ist eine politische Frage:
Der Schützenverein war absolut darauf bedacht, dass auf keinen Fall ein Jugendlicher unter 14 Jahren schießt, weil dies gesetzlich verboten ist.
Wie steht dies im Einklang damit, dass auf jeder Kirmes selbst kleinste Kinder mit einem Gewehr an der Schießbude "herumballern" können ??
Rechtlich, dass wurde mir so erklärt, ist es so, dass eine Kirmes eine "Sonderveranstaltung" sei und daher nicht unter das Gesetz falle.
D.h. wenn ein Schützenverein einen 13-jährigen schießen lassen würde und diesen rundum betreuen würde wäre dies verboten, aber wenn an der Schießbude auf der Kirmes der Besitzer oder Angestellte einem 5- jähren Kind ein Gewehr in die Hand drückt ist das erlaubt und dort steht der Besitzer /Angestellte noch nicht einmal neben dem Kind, sondern bleibt in seinem Kirmeswagen und hat letztlich aus meiner Sicht keine Möglichkeit da irgendwie einzugreifen - wie kann dies sein ?

Sonntag, 10. September 2017

3. Mannschaft startet mit 2:2 gegen SC Heuchelheim III in die neue Saison

Heute hat die 3. Mannschaft ihr erstes Spiel in der neuen Saison. Mit einem 2:2 gegen Heuchelheim III sind wir zufrieden, geht es doch in der 3. Mannschaft vor Allem darum erste Erfahrungen zu sammeln und unseren neuen Mitgliedern Spielpraxis zu verschaffen.
Noch vor einem halben Jahr dachte ich, dass wir eine 3. Mannschaft kaum stellen können, weil unsere Spielerdecke zu dünn ist. Nun hatten wir für dieses erste Spiele nicht weniger als 9 (!!!) Spieler, die gespielt hätten und nur vier konnten tatsächlich spielen. Wir werden also während der Saison rotieren, damit jeder seine Spiele bekommt.
Zum Spiel selbst:
Nach knapp 1½ Stunden musste unser Neuzugang Manfred Schuster am 3. Brett die Partie aufgeben, dabei hatte er sich wacker geschlagen und es bis in ein Turmendspiel mit einem Minusbauern geschafft, aber der Gegner konnte so abwickeln, dass er am Damenflügel zwei verbundene Freibauern erhielt gegen die Manfreds drei gegen zwei Mehrheit am Königsflügel keine Chance hatte, weil sie viel zu lange gebraucht hätte - also 0:1.
Der Kampf war aber trotzdem offen, denn an den Brettern 1+2 war noch alles drin und unser zweiter Neuzugang Manfred Linß hatte in seiner ersten Turnierpartie (für unseren Verein und überhaupt) eine Figur mehr.
Manfred kassierte dann noch eine zweite und sogar noch eine dritte Figur ein, so dass seinem Gegner nach knapp zwei Stunden nur die Aufgabe blieb - also 1:1.
Leider verlor dann Helmut Ruß am 1. Brett eine Figur und somit auch die Partie, so dass wir nach 2¼ Stunden wieder in Rückstand gerieten.
Nun sah es allerdings deutlich schlechter aus, denn Norbert Schröder hatte in der letzten Partie am 2. Brett mit Weiß einen Bauern weniger, der noch dazu bereits bis zur 3. Reihe vorgedrungen war.
Norberts Läufer auf b2 war durch den gegnerischen Bauernblock f6-e5-d4 tot gestellt.
Doch dann entschied sich Norberts Gegner ohne Not den Hebel f5 gegen Norberts Bauernblock e4-d3 anzusetzen. Dies entzog dem Bauern e5 die Basis und so konnte Norbert zunächst den Bauern e5 und dann noch den Bauern d4 gewinnen. Der tote Läufer war plötzlich im Spiel und brandgefährlich auf der langen Diagonale, die nun für Norbert offen war. Dies brach Norberts Gegner letztlich das Genick und brachte uns das wichtige 2:2.
Weiter geht es am 8. Oktober in Gladenbach gegen die dritte Mannschaft aus Gladenbach. Interessanterweise spielt am 17. September unsere 2. Mannschaft ihr erstes Spiel ebenfalls in Gladenbach gegen die zweite Mannschaft aus Gladenbach.

Montag, 4. September 2017

Erfolgreicher Start in Neue Saison: 5,5:2,5 gegen Butzbach

Heute sind wir erfolgreich in die neue Saison gestartet.
Als Aufsteiger war es natürlich spannend das erste Mal überhaupt in der Bezirksoberliga zu spielen.
Zu Gute kam uns dabei sicherlich, dass bei Butzbach die vier besten Spieler nicht dabei waren. Einer von Ihnen wurde pro forma ans 2. Brett gestellt verlor aber entsprechend kampflos.
Somit gingen wir also kampflos 1:0 in Führung.
Lange Zeit war an den anderen sieben Brettern alles relativ im Gleichgewicht und so war es fast logisch, dass nach gut 2,5 Stunden unser Neuzugang Markus Benz, der früher in Hungen gespielt aber einige Jahre pausiert hatte, am 3. Brett mit seinem Gegner Remis vereinbarte - also 1;5:0,5 für uns.
Leider neigte sich Heinrich Liebings Partie am 4. Brett zu unseren Ungunsten, so dass nach knapp 3,5 Stunden der Ausgleich zum 1,5:1,5 akzeptiert werden musste.
Gut 20 Minuten später konnte uns dann unser zweiter Neuzugang Christian Schrader am 8. Brett mit 2,5:1,5 in Führung bringen.
Nach vier Stunden also 2,5:1,5 und es wurde noch an vier Brettern gekämpft.
Nach gut 4,5 Stunden konnte dann Udo Wallrabenstein am 5. Brett in einer Partie in der er nach missratener Eröffnungsbehandlung zwischenzeitlich ganz nahe am Abgrund bzw. wahrscheinlich auf Verlust gestanden hatte,  doch noch gewinnen. Er stand bereits deutlich besser als sein Gegner eine Abwicklung übersah bei der er eine Figur verliert - somit 3,5:1,5
Nach fast 5 Stunden war es dann geschafft: Grischa Wiesner am 6. Brett brachte uns durch seinen Sieg uneinholbar mit 4,5:1,5 in Führung, nachdem sein Gegner ein Remisangebot abgelehnt hatte und danach zu sehr die Brechstange herausholte und in eine ungünstige Abwicklung lief.
Nachdem der Mannschaftssieg gesichert war vereinbarten Gerald Holzschuh am 1. Brett und Norbert Schröder am 7.Brett mit ihren Gegnern noch ein Remis, so dass wir 5,5:2,5 gewannen.
Wir sind hoch zufrieden mit diesem Ergebnis, aber uns auch bewusst, dass noch sieben starke Gegner kommen werden und uns sicherlich noch einige Herausforderungen bevorstehen.
Nicht desto trotz haben wir die ersten beiden Punkte für den Klassenerhalt gesammelt. Weiter geht es nun am 1. Oktober beim SK Herborn, der in der 1. Runde spielfrei hatte.

Sonntag, 27. August 2017

Frauen-Regionalliga: Spielplan veröffentlicht, jedoch gibt es hiergegen wohl noch Beschwerden weil dieser gegen die Turnierordnung und auch die sportliche Fairniss verstösst.

In der Frauen-Regionalliga gibt es mittlerweile einen Spielplan.
Wir spielen danach:
15.10.: (H) SV Mühlheim-Nord
19.11.: (A) DJK Aachen Ladies
17.12.: (H) SG Solingen
28.01.: (H) Schachverein Hemer
18.02.: (A) SK Münster 2


Alle unsere Gegner kommen also aus NRW.
Dies ist ja grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass Dortmund in die Südwest-Gruppe eingeteilt wurde.


In der Turnierordnung der Frauen-Regionalliga heißt es dazu:


"1.3 Die Gruppen werden nach geographischen Gesichtspunkten ohne zwangsläufige Berücksichtigung von Ländergrenzen festgelegt. Vereinen in Randlagen werden nach Möglichkeit mehr Heim- als Auswärtsspiele zugeordnet."


Ich habe die Entfernungen einmal ermittelt (Stadt zu Stadt, nicht Spiellokal zu Spielokal, aber das dürfte auch keinen großen Unterschied machen):


Westgruppe:


Unsere Entfernungen im Vergleich mit denen der Dortmunder:


- Aachen 261: 160
- Mühlheim 232:46
- Solingen 205:64
- Hemer 190:41
- Münster 243:66


Fazit: Die Entfernung aller Vereine aus der Westgruppe nach Dortmund beträgt über 100 Km weniger als zu uns.


Nun die Entfernungen aus der Südwestgruppe:


- Eschborn 47:200
- Riegelsberg 230:341
- Freiburg 311:484
- Birkenfeld 197:308
- Gernsheim 88:262


Fazit: Die Entfernung aller Vereine aus der Westgruppe nach Dortmund beträgt über 100 Km mehr als zu uns.


Aus meiner Sicht ist dies ein grober Verstoß gegen die eigene Turnierordnung. Wie der Deutsche Schachbund zu einer solchen Einteilung kommt ist mir schleierhaft. Die Turnierleiterin wurde darauf schon von zwei Vereinen angeschrieben hüllt sich aber bisher meines Wissens nach in Schweigen.


Dann kommt aber noch ein zweiter Punkt dazu bei dem ich wieder einmal daran zweifele ob Schachspieler Sportler sind. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass so etwas in irgendeiner anderen Sportart so geschehen könnte.
Um was geht es ?
Nun in der Frauen-Regionalliga spielen dieses Jahr nur 34 statt eigentlich vorgesehener 36 Mannschaften. Bei sechs Gruppen würden also m.E. in jeder anderen Sportart vier Sechser- und zwei Fünfer-Gruppen gebildet. Nicht so in der Frauen-Regionalliga ! Dort gibt es fünf Sechser- und eine Vierergruppe !
Welch eine Wettbewerbsverzerrung !!!
In fünf Gruppen gibt es jeweils zwei Absteiger und in der sechsten Gruppen haben die vier Mannschaften den Klassenerhalt bereits vor dem 1. Spieltag in der Tasche !
In fünf Gruppen muss man sich um aufzusteigen gegen fünf andere Mannschaften durchsetzen und hat somit eine (theoretische) Chance von 16,7% aufzusteigen und in der sechsten Gruppe muss man sich nur gegen drei Mannschaften durchsetzen mit einer Chance von 25%.


Geografisch wäre es übrigens auch problemlos möglich, denn in der Südwest-Gruppe ist Freiburg sehr weit von allen anderen Mannschaften entfernt und könnte somit sicherlich auch in der Südgruppe spielen, was für den geografisch südlichsten Verein aus der Frauen-Regionalliga m.E. auch logisch wäre.
Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar warum Freiburg nicht in die Südgruppe eingeteilt wurde und damit dann Süd und Südwestgruppe jeweils mit fünf Mannschaften spielen.
Sportlich fairer wäre dies in jedem Fall, denn es gäbe in jeder Gruppe einen Absteiger und auch die Aufstiegschance wäre ausgeglichener !


Vielleicht gibt es ja jemand, der mir die beiden Vorgänge:
- Dortmund in die Südwestgruppe und wir in die Westgruppe
- Südgruppe mit vier Mannschaften und die restlichen Gruppen mit sechs Mannschaften
erklären kann.

Montag, 24. Juli 2017

Spielplan der Saison 2017/18 aller drei Mannschaften (ohne Frauen, da dort erst am 1. August Meldeschluss ist)


Hier unser Spielplan der Saison 2017/18:


03.09.: (H) Butzbach
10.09.: (H) Heuchelheim 3
17.09.. (A) Gladenbach 2
01.10.: (A) SK Herborn
8.10.: (A) Gladenbach 3
22.10.: (H) Heuchelheim 2
12.11: (A) Wetzlar 2
03.12.: (H) Marburg 5
10.12.: (H) Marburg 4
14.01.: (H) Biebertal 5
21.01.: (A) Battenberg
28.01.: (A) Allendorf/Lumbda
04.02.: (A) Battenberg 3
18.02.: (H) SK Herborn 2
25.02.: (H) Hungen-Lich
04.03.: (H) Marburg 7
11.03.: (A) Battenberg 2
18.03.: (A) Gladenbach
08.04.: (A) Marburg 8
15.04.: (H) Biebertal 2
22.04.: (H) Battenberg 4
29.04.: (A) Braunfels 2
06.05.: (A) Biebertal 6


Legende:
rot = 1. Mannschaft
grün = 2 . Mannschaft
schwarz = 3. Mannschaft
(H) = Heimspiel in Echzell-Bingenheim
(A) = Auswärtsspiel

Bei uns kann wer dies will also 23 Spiele in der Saison bestreiten - wo gibt es sowas noch ?
Infos unter info@schach-oberhessen.de

Freitag, 21. Juli 2017

Neue Saison: Wir treten mit vier statt bisher drei Mannschaften an - nach Aufstieg aller drei Mannschaften melden wir eine neue Mannschaft in der Kreisklasse - Spieler, Interessenten und auch Gastspielerinnen für unsere Frauenmannschaft sind immer willkommen !


Die neue Saison beginnt im September - Neue Spieler sind immer willkommen auch Gastspielerinnen anderer Vereine, die gerne noch in unserer Frauen-Regionalligamannschaft mitwirken wollen (Meldeschluss hierfür ist der 1. August und es gibt KEINE Möglichkeit Spielerinnen nachzumelden).
Wir haben nach dem Aufstieg ALLER drei Mannschaften nun eine Mannschaft neu in der Kreisklasse gemeldet. Somit spielen wir mit den Frauen in der Frauen-Regionalliga und mit den allgemeinen Mannschaften in der Bezirksoberliga (1), Bezirksklasse (2) und Kreisklasse (3).

Sonntag, 7. Mai 2017

2. Mannschaft gewinnt 3:1 gegen Somplar und stellt somit den Aufstieg sicher - Für die Bezirksklasse benötigen wir noch Spieler, da dort mit Sechsermannschaften gespielt wird

Heute hat unsere 2. Mannschaft 3:1 gegen Somplar gewonnen und somit den Aufstieg in die Bezirksklasse sichergestellt. Eigentlich hätte uns schon ein 1:3 gereicht um damit einen Brettpunkt mehr als Somplar zu haben, aber nach dem 3:1-Sieg haben wir vier Mannschafts- und fünf Brettpunkte Vorsprung auf Somplar.
Der Wettkampf war lange Zeit sehr ausgeglichen. Nach zwei Stunden bot Helmut Ruß am 4. Brett seinem Gegner ein Remis was dieser akzeptiert - 0,5:0,5.
Udo Wallrabenstein am 2. Brett konnte letztlich ausnutzen, dass sein Gegner die Stellung öffnen wollte und dabei seine eigenen Bauern nicht mehr decken konnte. Zunächst einen Bauern, dann noch einen Bauern und die Figuren getauscht. Im Turmendspiel mit zwei Minusbauern strecke sein Gegner dann nach knapp drei Stunden die Waffen - Somit 1,5:0,5 für uns.
Auch Jürgen Tollkühn hatte zunächst einen Bauern und dann später sogar die Figur gewonnen, so dass sein Gegner im Endspiel aufgeben musste - nach guten drei Stunden somit bereits 2,5:0,5 - der Sieg war gesichert.
Elena Wallrabenstein hatte am 1. Brett leider eine Figur verloren konnte dann aber mit ihren Türmen auf der 2. Reihe einsteigen und ein Dauerschach erzwingen, in der Schlußstellung hätte sie ihren Gegner sogar noch mattsetzen können, aber sie war auf das Remis fixiert, so dass sie diese Möglichkeit gar nicht mehr in Erwägung zog.
Eine tolle Saison - die erfolgreichste unseres Vereins überhaupt ist zu Ende gegangen - alle drei Mannschaften (Frauen sowie 1. und 2. Mannschaft) sind aufgestiegen, die Frauen und die 1. Mannschaft sogar als Meister.
Der Erfolg stellt uns nun aber vor das Problem, dass die zweite Mannschaft für die Bezirksklasse noch zwei Spieler bräuchte, denn dort wird mit Sechser- statt Vierermannschaften gespielt. Aktuell spielen von unseren 21 Mitgliedern aktiv 14, so dass wir bei einer Achter- (1. Mannschaft) und einer Sechsermannschaft (2.Mannschaft) kaum mehr über Ersatz verfügen würde.
Vielleicht will ja jemand mit uns den erfolgreichen Weg weitergehen.
Infos gibt es unter info@schach-oberhessen.de

Sonntag, 23. April 2017

Wir sind Meister der Bezirksliga - Für die nächste Saison suchen wir noch Verstärkungen

Heute konnten wir den Meistertitel in der Bezirksliga erringen, nachdem wir bereits am letzten Spieltag den Aufstieg (zwei Mannschaften steigen auf) sichergestellt hatten.
Zwar lagen wir im Spiel gegen die SG Eschenburg/Wetzlar zunächst nach knapp einer Stunde durch die Niederlage von Grischa Wiesner am 6. Brett mit 0:1 zurück und auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Michelle Frank am 1. Brett nach knapp zwei Stunden wurde fast postwendend durch die Niederlage von Achim Brand am 5. Brett wieder aufgebraucht - somit nach 2 Stunden 1:2 gegen uns.
Dann aber konnten wir den Wettkampf drehen: Nach knapp 2½ Stunden konnte Elena Wallrabenstein am 2. Brett den Ausgleich zum 2:2 erzielen und nach etwas mehr als 2½ Stunden gingen wir durch den Sieg von Udo Wallrabenstein am 3. Brett erstmals mit 3:2 in Führung. Wenige Minuten später einigte sich Helmut Ruß am 8. Brett mit seinem Gegner auf ein Remis zum 3½:2½ für uns.
Den Siegpunkt machte dann nach über drei Stunden Jürgen Tollkühn am 4. Brett während die abschließende Niederlage von Norbert Schröder am 7. Brett ohne Auswirkungen blieb.
Am Saisonende haben wir nun 3 Mannschafts- und 1½ Brettpunkte Vorsprung auf den Zweiten und damit den Aufstieg und die Meisterschaft erfolgreich sichergestellt.
Für die nächste Saison suchen wir noch Verstärkungen um in der Bezirksoberliga bestehen zu können. Es hat sich in dieser Saison gezeigt, dass wir gerade an den hinteren Brettern uns sehr schwer getan haben - dies zeigt auch wieder das Ergebnis von heute: An den ersten vier Brettern haben wir alle Partien gewonnen während wir an den letzten vier Brettern nur ein Remis (bei drei Niederlagen) erzielten.
Mit Michelle Frank und Udo Wallrabenstein haben wir zwei Spieler, die alle Spiele bestritten und gewonnen haben. Auch Gerald Holzschuh (90%), Grischa Wiesner (80%) und Jürgen Tollkühn (75%) haben deutlich über 50% der möglichen Punkte erreicht. Helmut Ruß, der nur ein Spiel als Ersatz aushalf und dieses Remis spielte liegt bei exakt 50%. Alle anderen Spieler liegen zum Teil deutlich unter 50%.
Unsere aktuelle DWZ-Rangeliste zeigt zwischen Udo Wallrabenstein (1917) und Jürgen Tollkühn (1492) ein riesiges Loch, d.h. mehr als 400 DWZ-Punkte Differenz zwischen dem 4. und 5. unserer Rangliste - es wäre schön wenn wir dies etwas füllen könnten. Natürlich sich wir aber auch über alle Spieler mit höherer oder niedrigerer DWZ froh, die mit uns gemeinsam das Abenteuer Bezirksoberliga 2017/18 angehen wollen.
Wer Interesse an unserem Verein hat kommt vielleicht am besten einfach am kommenden Freitag (28. April) zu unserem Monatsblitz April - das Spiellokal ist ab 19:00 Uhr geöffnet und losgeblitzt wird ab 20:15 Uhr (Meldeschluss 20:10 Uhr). Natürlich stehen wir auch unter info@schach-oberhessen.de für Infos zur Verfügung !

Sonntag, 12. März 2017

Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksoberliga durch 6:2 Sieg gegen die Schachjugend Herborn perfekt

Heute haben wir bereits den 1. Matchball für den Aufstieg in die Bezirksoberliga verwandelt:
Durch ein 6:2 gegen die Schachjugend Herborn sind wir nun auf den 1. Platz vorgerückt. Bei 9:1 Punkten und 26:14 Brettpunkten haben wir nun auch vorzügliche Chancen im abschließenden Spiel am 23. April in Eschenburg den Meistertitel zu erringen. Unser einziger verbliebener Konkurrent, die SSG Hungen-Lich spielt am 23. April zu Hause gegen Biebertal. Hungen-Lich hat aktuell 7:3 Punkte und 22:18 Brettpunkte, d.h. ein Unentschieden wird in Eschenburg auf jeden Fall für den Meistertitel reichen. Da zwei Mannschaften aufsteigen steht der Aufstieg bereits jetzt fest.
Zum heutigen Spielverlauf:
Lange sah es nach einem sehr engen Wettkampf aus und nach knapp zwei Stunden gerieten wir durch die Niederlage von Achim Brand am 6. Brett sogar 0:1 in Rückstand. Achim hatte einen Bauern verloren und sein Gegner hätte diesen in eine Dame verwandeln können, da gab Achim auf.
Eine knappe halbe Stunde später glich Jürgen Tollkühn am 5. Brett aber bereits zum 1:1 aus. Sein Gegner hatte die Partie mit acht Bauernzügen begonnen und dies erlaubte Jürgen mit seinen Figuren in die gegnerische Stellung einzudringen. Bei einer Abtauschaktion, die Jürgens Gegner offensichtlich falsch berechnet hatte gewann Jürgen einen Turm und sein Gegner gab auf.
Nach gut 2½ Stunden brachte uns Grischa Wiesner an diesem Tag erstmals in Führung. Er konnte bereits in der Eröffnung durch einen taktischen Einschlag einen Bauern gewinnen, da sein Gegner wegen einer drohenden Springergabel nicht wiedernehmen konnte und sammelte danach Bauer um Bauer ein. Am Ende opferte er noch eine Figur um einen Bauern durchbringen zu können - somit 2:1 für uns.
Nach drei Stunden konnte Oliver Berger am 7. Brett ein Remis erzielen, dies war ein sehr gutes Ergebnis, da er bereits in der Eröffnung einige Schwierigkeiten hatte und einen Bauern verlor. Trotz des Minusbauern konnte er das Springerendspiel aber remis halten - also 2½:1½ an den Brettern 5-8.
Somit wurden an den ersten vier Brettern nur noch zwei Brettpunkte benötigt was durchaus möglich erschien.
Bereits zehn Minuten später konnte Michelle Frank am 2. Brett ihre Partie zum 3½:1½ gewinnen. Ihr Gegner hatte in einer schwierigen, aber bei bestem Spiel wohl noch zu verteidigenden, Stellung offenbar aus Verzweiflung eine Figur geopfert und Michelle brachte das Endspiel mit Mehrfigur sicher nach Hause.
Nun vereinbarte Heinrich Liebing am 3. Brett mit seinem Gegner ebenfalls ein Remis. Heinrich hatte zwar einen Bauern gewonnen, diesen aber bei einer Abwicklung im Endspiel wieder verloren, so dass mehr als Remis nicht mehr zu erreichen war.
Somit stand es nach 3 Stunden 15 Minuten also 4:1 und uns fehlte damit nur noch ein einziges Remis zum Aufstieg. Gerald Holzschuh am 1. Brett hatte leider keinen guten Start in die Partie und verlor ersatzlos eine Qualität. Immerhin konnte er seinem Gegner in der Folge einige Probleme bereiten und taktisch auch immerhin einen Bauern für die Qualität bekommen. Nach einer Abwicklung bei der Gerald zwar eine Figur gewann aber seinem Gegner sehr gefährliche Bauern am Damenflügel einräumen musste stand er nahe am Abgrund. Wahrscheinlich war die Partie bei besten Spiel des Gegners verloren. Zu Geralds Glück fixierte sein Gegner aber zu sehr das Erreichen der eigenen Dame am Damenflügel und vergaß die Verteidigung am Königsflügel, somit konnte Gerald plötzlich selbst einen Bauern durchbringen und seinen Gegner sogar noch Mattsetzen - also hatten wir nach knapp 3 ½ Stunden beim Stande von 5:2 den Aufstieg bereits sichergestellt. Das Udo Wallrabenstein am 4. Brett dann kurz später seine Partie zum 6:2 auch noch gewann war für den Aufstieg bereits nicht mehr von Bedeutung rundete aber einen gelungenen Mannschaftskampf ab.
Wir werden die sportliche Herausforderung Bezirksoberliga sicherlich annehmen, auch wenn uns dies gerade an den hinteren Brettern sicherlich einiges abverlangen wird.
Da wir leider zur neuen Saison auf jeden Fall einen Spieler verlieren werden, der im Sommer ins Ausland zieht wären wir auch offen für eine Schachspielerin oder einen Schachspieler, die / der gemeinsam mit uns die Herausforderung Bezirksoberliga annehmen möchte. Weitere Infos gibt es per Email unter info@schach-oberhessen.de


Sonntag, 19. Februar 2017

Unsere Frauen sind Hessischer Frauen-Mannschaftsmeister 2017 !!!


Unsere Frauenmannschaft hat nach dem 3:1 in Kassel im November gestern die abschließende Doppelrunde gegen Offenbach und Hofheim 2 gespielt.
Mit zwei 3½:½-Siegen haben wir den Meistertitel und somit den Aufstieg in die Frauen-Regionalliga erreicht.
Da unsere 1. und 2. Mannschaft momentan ebenfalls auf Aufstiegsplätzen liegen könnte es dieses Jahr sein, dass alle drei Mannschaften aufsteigen.

1. Mannschaft gewinnt 4,5:3,5 in Braunfels und rückt auf den 2. Platz vor - Zwei Punkte aus zwei Spielen reichen jetzt zum Aufstieg !!!

Bereits am 5. Februar hat unsere 1. Mannschaft 4,5:3,5 in Braunfels gewonnen und ist damit auf den 2. Platz vorgerückt.
Wir haben somit zwei "Matchbälle":
1. Am 12. März gegen die Schachjugend Herborn 2
2. Am 23. April in Eschenburg
Gewinnen wir eins der beiden Spiele (oder spielen zweimal 4:4) sind wir definitiv aufgestiegen.

Montag, 9. Januar 2017

2.Mannschaft gewinnt 2½:1½ bei der Schachjugend Herborn und festigt damit den 2. Platz

Gestern haben wir 2½:1½ gegen die Schachjugend Herborn gewonnen und die Punkte kamen diesmal von den hinteren Brettern. Nachdem Elena Wallrabenstein am 2. Brett nach weniger als zwei Stunden verloren hatte sah es zunächst garnicht so gut aus. Udo Wallrabenstein hatte am 1. Brett die Entscheidung zwischen einem klaren Remis oder einem sehr schwer abzuschätzenden Bauernendspiel mit beiderseitigen Gewinnchancen. Da Jürgen Tollkühn und Norbert Schmidt an den Brettern 3+4 aber bereits klar auf Gewinn standen entschied er sich für das Remis und nahm das dritte (!!) Remisangebot seiner Gegners an - mit den Siegen von Jürgen Tollkühn und Norbert Schmidt reichte es somit für uns zu einem 2½:1½-Sieg. Weiter geht es am 29. Januar gegen den Schachtreff Großen-Buseck 2, davor spielt am 15. Januar aber noch unsere 1. Mannschaft gegen die Schachfreunde Atzbach.